Arbeitslosigkeit ist für viele Menschen immer noch ein Tabuthema. Keiner möchte gerne zugeben, dass er vom Staat abhängig ist, und oftmals am Existenzminimum lebt. Tatsächlich kann man keine großen Sprünge mehr machen, da das Arbeitslosengeld sehr knapp bemessen ist. Vor allem Hartz IV Empfänger haben es sehr schwer. Je länger man arbeitslos ist, umso schwerer wird es, wieder den Einstieg ins Berufsleben zu finden. Vor allem ältere Menschen haben große Schwierigkeiten, eine passende Stelle zu finden. Das Arbeitsamt bemüht sich, vor allem solche Leute zu vermitteln. Oftmals müssen sie eine Arbeitsstelle annehmen, die gar nicht ihren beruflichen Qualifikationen entspricht. In vielen Fällen ist das jedoch die einzige Möglichkeit, wieder auf eigenen Füßen zu stehen und seinen Lebensunterhalt selbst zu finanzieren. Vielen reicht das schon aus, da so das Selbstbewusstsein wieder aufgebaut wird, wenn man sich nützlich fühlt.

Die Agentur bietet auch die Möglichkeit der Umschulung an, wenn im erlernten Beruf die Chancen sehr gering sind. Man sollte solche Möglichkeiten auf jeden Fall nutzen. Auch ein Umzug kann manchmal helfen, einen neuen Arbeitsplatz zu finden. Auch dieser wird vom Arbeitsamt bezahlt. Man kann auch versuchen, sich selbstständig zu machen. Dafür beantragt man bei der Agentur für Arbeit einen Gründungszuschuss. Dieser beträgt monatlich 300 Euro und wird über einen Zeitraum von 15 Monaten gezahlt. So haben sich schon viele Leute einen Weg aus der Arbeitslosigkeit geschaffen.Man sollte auf jeden Fall jede Chance ergreifen, die sich bietet. Wenn man erst einmal in die Langzeit-Arbeitslosigkeit gerutscht ist, wird ein Weg zurück ins Berufsleben immer schwerer.
posted by admin at 12:29
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Unter dem Begriff „Arbeitslosengeld“ bezeichnet man einen Betrag, den man in einem Sozialstaat als Arbeitsloser bekommt um eine gewisse Lebensqualität zu wahren. Um jedoch das Arbeitslosengeld zu erhalten, muss man einige Voraussetzungen erfüllen. Man muss sich z.B. persönlich arbeitslos melden und dies auch innerhalb einer gesetzlich geregelten Meldefrist tun.
Als Arbeitnehmer muss man diese Meldefristen strikt beachten, da sich sonst die Agentur für Arbeit gerne mal weigert einem das Arbeitslosengeld zu genehmigen.
Man muss sich mindestens drei Monate vor Beendigung des Arbeits- bzw. Ausbildungsverhältnisses als arbeitssuchend bzw. arbeitslos melden um die Frist zu wahren. Erfährt man später, dass man arbeitslos wird, so muss die Meldung innerhalb von einer Frist von drei Werktagen erfolgen.

Viele Menschen wären ohne das Arbeitslosengeld in Deutschland nicht in der Lage sich finanziell und sozial über Wasser zu halten. Das Arbeitslosengeld stellt eines der wichtigsten sozialen Aspekte innerhalb der Bundesrepublik Deutschland dar, jedoch verschlingt es auch einige Gelder aus den Steuerkassen und ist auf Dauer in der zurzeit vorhandenen Form nicht mehr vertretbar. Aus diesem Grund wurde am 1. Januar 2005 das sogenannte „Hart IV“ eingeführt. Es soll die Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe zusammenführen, die Regelungen übersichtlicher machen und wichtige Steuergelder sparen. Bisher hat sich das System leider nicht bewährt, was sich jedoch in Zukunft noch ändern könnte. Hartz IV wird ebenfalls bei der Agentur für Arbeit beantragt. Die Zuschüsse an Sozialgeldern wie z.B. Einmalleistungen für Schulsachen, Kleidung, Weihnachten und Wohnungsausstattung fallen weg und somit fällt der Betrag, den man erhält, meist geringer aus als zuvor mit der Sozialhilfe.
posted by online at 22:04
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Zurzeit gibt es in Deutschland ca. 3,6 Mio. Arbeitslose und obwohl die Arbeitslosenquote innerhalb der letzten Monate abgenommen hat, gibt es immer wieder Menschen die sich an der Arbeitslosigkeit erfreuen.
Diese Menschen leben meist vom sogenannten Hartz IV. Ohne an die Zukunftskonsequenzen zu denken leben sie vor sich hin und genießen das „Nichtstun“. Sie können aufstehen wann sie wollen und können jeden Abend auch dann zu Bett gehen, wann es ihnen gefällt. Dadurch, dass der Deutsche Staat Ihnen stets eine Mietwohnung bezahlt und auch sonst Geld zum Leben bereitstellt, fühlen sich viele der Langzeitarbeitslosen auch nicht dazu bereit, sich irgendwann wieder um eine Arbeitsstelle zu kümmern.

Die Tatsache, dass einige von Ihnen auch noch nebenbei „Schwarzarbeiten“ gehen um sich noch etwas mehr Geld dazu zu verdienen, ist allseits bekannt. Der Staat gibt ihnen die nötigen Gelder zum Überleben und um sich noch ein bisschen Luxus im Leben leisten zu können, helfen diese Menschen z.B. bei einem Gärtner, Fleischer oder auch einfach auf einer Baustelle aus. Da durch die Schwarzarbeit legale Arbeitsplätze wegfallen, tragen diese Menschen indirekt auch nochmal zur Arbeitslosigkeit bei.
Wenn sich in nächster Zeit in der Deutschen Politik nichts ändert werden diese Menschen auch in der Zukunft nicht arbeiten, da es sich für viele einfach nicht mehr lohnt. Geht man arbeiten, fallen die Gelder vom Staat weg und des Öfteren kommt es vor, dass man weniger Geld hat als zu der Zeit, zu der man arbeitslos war.
posted by online at 17:02
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Ein Arbeitsloser muss für die Arbeitsvermittlung jederzeit fürs Arbeitsamt verfügbar sein. Deshalb darf man während der Arbeitslosigkeit nicht ohne Erlaubnis in den Urlaub fahren. Wenn ein Arbeitsloser dies dennoch ohne Zustimmung tut, kann er sogar den Anspruch auf Leistungen verlieren. Ein Arbeitsloser hat einen Anspruch von 18 Tagen Urlaub im Jahr. Er muss seine Abwesenheit mindestens fünf Tage vor Urlaubsantritt der Agentur für Arbeit Bescheid geben. Wenn in den Urlaubszeitraum Feiertage fallen, werden diese auch als Urlaubstage mitgezählt. Lediglich ein Kurzurlaub übers Wochenende darf ohne Zustimmung des Arbeitsamtes erfolgen. Das Arbeitsamt kann theoretisch einen Urlaub untersagen, wenn eine Stelle in dieser Zeit in Aussicht wäre. Da dies ja normalerweise nicht vorher abzusehen ist, wird der Urlaub in der Praxis auch meistens genehmigt. Dennoch muss man immer bei der Agentur für Arbeit nachfragen, da man sonst mit finanziellen Nachteilen rechnen muss. Nach dem Urlaub muss man sich unbedingt beim Arbeitsamt zurückmelden, um weiterhin Leistungen zu erhalten. Man kann auch einen Mehrurlaub von zusätzlichen drei Wochen beantragen. Dieser zusätzliche Urlaub wird allerdings nicht bezahlt. Nach der Rückkehr aus dem verlängerten Urlaub muss man dann einen neuen Antrag auf Arbeitslosigkeit stellen, damit man weiterhin seine Leistungen beziehen kann. Wenn es um Urlaub geht, sollte man also nie kurzfristig entscheiden, sondern sich immer vorher genau beim zuständigen Arbeitsamt erkundigen.
posted by online at 12:59
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Das Arbeitslosengeld ist heutzutage sehr gering, und vor allem Hartz IV reicht kaum aus, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Viele Arbeitslose möchten sich eine Kleinigkeit dazu verdienen. Dies ist vom Arbeitsamt aus auch grundsätzlich erlaubt, wenn man ein paar Punkte beachtet. Natürlich muss der Agentur für Arbeit jede Nebentätigkeit umgehend gemeldet werden. Die wöchentliche Arbeitszeit darf 15 Stunden nicht übersteigen. 165 Euro dürfen monatlich maximal dazu verdient werden, damit das Arbeitslosengeld in voller Höhe ausbezahlt wird. Übersteigen die Einkünfte diesen Betrag, wird das Arbeitslosengeld entsprechend gekürzt. Wenn man diese Punkte nicht beachtet und dem Arbeitsamt Änderungen nicht unaufgefordert und unverzüglich mitteilt, droht eine Kürzung oder sogar eine Sperrung der Bezüge. Die Zeit der Arbeitslosigkeit eignet sich durch diese Möglichkeit des Zuverdienstes aber wunderbar, um zum Beispiel eine Selbstständigkeit aufzubauen. Hier hat man dann noch die möglichkeit, einen Gründungszuschuss von monatlich 300 Euro zu beantragen. Mit einem Nebenjob ist vor allem den Empfängern von Hartz IV sehr geholfen, denn 165 Euro sind ein relativ großer Zusatzbetrag. Es ist nur nicht einfach, einen Nebenjob bis 15 Stunden wöchentlich zu finden, denn selbst bei einigen Jobs auf 400-Euro-Basis liegt die Stundenzahl darüber. Das einfachste ist deshalb der Aufbau einer Selbstständigkeit. So kann die Zeit der Arbeitslosigkeit auch sinnvoll genutzt werden. Das Arbeitsamt ist froh, wenn Arbeitslose diese Möglichkeiten nutzen, denn so kommen sie schneller aus der Arbeitslosigkeit raus.

posted by online at 12:54
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