Im Anschluss ans Arbeitslosengeld bekommen Menschen ohne Arbeit Hartz IV. Dies kann man als Zusammenlegung vom Arbeitslosengeld und der früheren Sozialhilfe sehen. Immer wieder wird unter den Politikern die Höhe dieser Sozialleistung diskutiert. Empfänger von Hartz IV haben nur das Nötigste zum Leben und müssen jeden Cent umdrehen. Diese Sozialleistung der Agentur für Arbeit wurde Anfang 2005 eingeführt. Da die Zahl der „Sozialschmarotzer“ immer weiter anstieg, prüft das Arbeitsamt die Anträge inzwischen viel genauer. Der Antragsteller muss alles offen legen und regelmäßig auf dem Arbeitsamt erscheinen.
Dabei muss der Arbeitslose immer wieder nachweisen, dass er sich auch um einen neuen Arbeitsplatz bemüht. Er muss sich auf die vom Arbeitsamt vorgeschlagenen Stellen bewerben, ganz egal, ob es seinen beruflichen Qualifikationen entspricht. Wer über längere Zeit von Hartz IV leben musste, wird sich aus eigenen Stücken um jede Arbeitsstelle bemühen, die er bekommen kann. Gerade Familien mit Kindern haben es sehr schwer, wenn sie Hartz IV erhalten. Viele Menschen schämen sich auch dafür, da sie sich nichts mehr leisten können und schon bei den täglichen Bedarfsgütern ganz genau auf den Preis achten müssen. So werden diese Menschen schnell zu einer Randgruppe, und vor allem die Kinder leiden darunter, wenn Sie in der Schule deswegen gehänselt werden. Deshalb wird immer wieder überlegt, diese Leistung wenigstens ein wenig zu erhöhen. Damit wäre vielen Menschen geholfen.
